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i151: Sponsoring durch die Firma SpaceNet AG



15 Ja, Erststimme

Angenommen

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Sponsoring durch die Firma SpaceNet AG

Der Freifunk München und der Verein Freie Netze München stehen seit einiger Zeit in intensiven Gesprächen mit der in München ansässigen IT-Firma und Internetprovider SpaceNet AG (www.space.net). Ziel der Gespräche ist ein Sponsoring der SpaceNet AG mit den folgenden Leistungen:

  • 3 Rack-HE im SpaceNet eigenen Rechenzentrum (Josef-Dollinger-Bogen)
  • Stromversorgung
  • Gigabit Uplink(s)
  • Datenvolumen inkl. (>=40TB)
  • Aufbau eines Antennenmast und Montage des Endpoint der Richtfunkstrecke

Gegenleistung für den Freifunk München: "Der Partner steht als Referenzkunde für SpaceNet zur Verfügung und erklärt sich bereit auf seiner Website ein Logo von SpaceNet einzubinden."

Ich Beantrage eine Legitimierung einen zwischen der SpaceNet AG und dem Freifunk München / dem Verein Freie Netze München ausgehandelten Sponsoring-Vertrag mit den obigen Leistungen und Gegenleistungen zu unterzeichnen.

Begruendung

Die SpaceNet AG ist ein technisch offener und an Community-Projekten wie Tor und Freifunk sehr interessierter Internet-Provider, welcher den Idealen des Freifunks (Zensurfreiheit, Netzneutralität, etc. ) sehr nahe steht und diesen aktiv durch Infrastruktur fördern möchte. Die Leistungen von SpaceNet sind zeitlich nicht begrenzt, der Vertrag ist aber mit einer Kündigungszeit von 3 Monaten von beiden Seiten kündbar. Es entstehen dem Freifunk München keinerlei sonstige Verpflichtungen. Zur Vollständigkeit soll hier aber noch erwähnt werden, dass es abseits des Vertrags möglicherweise eine Presse-Mitteilung sowie Presse-Termine gibt, die die Zusammenarbeit zwischen der SpaceNet und dem Freifunk München herausstellen. Leistungen und Gegenleistungen werden einmal im Jahr gegenseitig abgerechnet und heben sich derart auf, sodass keinem der Partner finanzielle Nachteile entstehen. Dies ist auch exakt so im Vertragstext festgehalten.

Mit diesem Sponsoring wird es dem Freifunk München zukünftig möglich sein, sein Backbone-Netz direkt über die Funkschnittstelle breitbandig ans Internet anzuschließen - erstmals werden wir in der Lage sein die Idee vom Freifunk zu verwirklichen und ein autarkes und unabhängiges Netz zu schaffen. Zudem werden uns die Server im Rechenzentrum finanziell entlasten.

Anmerkung/Umsetzung aus Verbesserungsvorschlag 39: Der Sponsoring-Vertrag ist derzeit noch in Vorbereitung, wird aber hier verlinkt, sobald der finale Text verfügbar ist. Allerdings wird sich an den Tatsachen nichts ändern, dass beide Vertragspartner den Vertrag mit einer Kündigungszeit von 3 Monaten kündigen können. Dieser ist mit SpaceNet so gestaltet, dass Änderungen immer der Schriftform bedürfen. Es ist also nicht möglich einfach mal so die Randbedingungen zu ändern. Insofern müssen wir vom Freifunk München darauf achten, eine möglichst ausgewogene Infrastruktur zu schaffen, die auf vielen Sponsoren beruht; nur so können wir die Abhängigkeit zu einem einzelnen Betreiber/Sponsor verringern.

Verbesserungsvorschläge (1)

geschrieben und bewertet von Unterstützern dieser Initiative

Um Aussagen zu AGBs oder anderen Rahmenbedingungen ergänzen

kollektive Bewertung: 
| umgesetzt: 

Die zur Abstimmung stehende Sponsoring-Massnahme würde, so sie angenommen und technisch umgesetzt wird, möglicherweise zu einer wichtigen aber auch kritischen Infrastruktur des Freifunk München werden. Eine spätere Betriebseinschränkung und zeitweilige/dauerhafte Abschaltung der Technik könnte zu massiven Einschränkungen im Freifunknetz führen, was der eigentlichen Idee einer grösseren Unabhängigkeit von zentralen Providern und Netzen unter Umständen widerspricht.

Deshalb wäre es für eine objektive inhaltliche Entscheidung auch hilfreich, die vorbehaltenen Ad-hoc Eingriffsrechte des Providers (unabhängig von der vereinbarten Kündigungsfrist) zu kennen.

Deshalb meine Anregung:

Evtl. relevante AGBs oder Sonderabsprachen für der Nutzung des gesponsorten Netzzugangs sollen benannt, bzw. verlinkt werden.

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